Schloss Schönbrunn

Das Schloss Schönbrunn ist neben dem Stephansdom und Belvedere Wiens Hauptattraktion. Die Sommerresidenz der Habsburger wurde nach Plänen von Johann Bernhard Fischer Erlachs in den Jahren 1696 - 1711 erbaut. Zum strahlenden Mittelpunkt der Monarchie wurde Schönbrunn aber erst während der Regierungszeit Kaiserin Maria Theresias. Auf ihr Geheiß gestaltete der junge Architekt Nicolaus Pacassi das Schloss in den Jahren 1744-49 dem damaligen, spätbarocken Stilempfinden gemäß um, verpasste ihm ein weiteres Geschoss, mehrere zusätzliche Balkonen und Treppen sowie das wunderschöne Schlosstheater. Die Wohn- und Repräsentationsräume wurden  im Stil des Spätrokoko ausgestaltet. Das Schloss hat insgesamt 1441 Räume, wovon die 40 schönsten zu besichtigen sind. Zur Anlage des Schlosses Schönbrunne gehören auch der Tiergarten, der weitläufige Schlosspark und ein Palmenhaus. Heute zählt Schloss Schönbrunn zum UNESCO-Welterbe und ist weltweit eines der bekanntesten Königsschlösser.

 

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